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7. Regioturnfest in Röschenz 17. – 19. Juni 2011 (Aktivriege)
Es ist 08.00 Uhr morgens, Karl Böhler und ich fahren in Büren Richtung Röschenz ab, da wir uns um 09.30 Uhr an unserem Für uns begann das Regionalturnfest in diesem Jahr bereits sehr früh am Morgen, genauer gesagt um 0:45 vor dem Volg, denn bereits um 08:00 startete unser erster Wettkampf. Dieses Turnfest war für uns von der Aktivriege ein Besonderes, denn wir haben zwar seit der Neugründung bereits an einigen Turnfesten teilgenommen, aber jeweils in den Disziplinen Korbball, LMM, 3-Spieleturnier oder zuletzt im einteiligen Vereinswettkampf, aber zuvor noch nie in der „Königsdisziplin“, dem dreiteiligen Vereinswettkampf.
Unsere erste Disziplin war zugleich auch die schwierigste, der Korbballfachtest. Glücklicherweise war es so früh am Morgen noch trocken, so dass wir diesen Wettkampf bei guten Bedingungen bestreiten konnten. Bereits seit dem Winter haben wir die drei Disziplinen dieses Fachtests regelmässig geübt, aber da wir zuvor noch nie wettkampfmässig einen Fachtest bestritten hatten, wussten wir dennoch nicht so recht, was uns erwartet. Insgesamt 10 Turner von uns bestritten diesen Wettkampf, und nachdem alle Gruppen alle Disziplinen absolviert hatten, waren wir zufrieden, denn der Ball flog ungewohnt oft in den Korb und die Abläufe passten auch. Unser gutes Gefühl wurde dann später auch durch die Note mehr oder weniger bestätigt, eine 7.98 ist für die erste Teilnahme sicher zufriedenstellend.
Unsere nächste Disziplin war die Pendelstafette, welche wir um 10:45 in Angriff nehmen mussten. Leider hatte es in der Zwischenzeit stark zu regnen begonnen, so dass nun die Bedingungen alles andere als optimal waren, insbesondere da nur die wenigsten von uns Nagelschuhe dabei hatten. So oder so nahmen wir das Rennen mit unseren acht Startern in Angriff, doch leider kam es so, wie wir befürchtet hatten: Gleich zu Beginn rutschte einer unserer Läufer zweimal aus, so dass an eine gute Zeit nicht mehr zu denken war. Zwar konnten wir in der Folge den Rückstand auf das neben uns laufende Böckten wieder etwas verkleinern, aber für unsere Zeit von 1:25:70 gab es dennoch nur eine 6.97, eine enttäuschende Note.
Nun hiess es wieder warten, denn unsere letzte Disziplin fand erst um 14:15 statt. Immerhin wurde das Wetter wieder besser, so dass wir den letzten Wettkampf bei strahlendem Sonnenschein bestreiten konnten. Zum Schluss bestritten wir noch zwei Disziplinen: Vier von uns mussten zum Kugelstossen, während vier den 1000-Meter-Lauf in Angriff nahmen. Während die Kugelstösser mit 8.78 eine beachtliche Note erreichten, holten wir im 1000er nur eine 7.00. Alle von den Läufern blieben unter den Leistungen die sie sonst erreichen können, aber ein Blick auf die Rangliste vom Leichtathletik-Einzelwettkampf zeigt, dass auch dort keine allzu guten Zeiten gelaufen worden sind. Daher kann man davon ausgehen, dass die Strecke nicht allzu schnell und es dementsprechend schwierig war, gute Noten zu erzielen.
Alles zusammengerechnet ergab sich für uns die Gesamtnote 22.84, was sicher nicht berauschend, aber auch nicht beschämend ist. In der 3. Stärkeklasse der Aktiven erreichten wir damit von 41 Teilnehmern den 32. Rang, wir haben also immerhin auch einige Riegen hinter uns gelassen.
Anschliessend an unsere Wettkämpfe konnten wir noch etwas die Männer- und Damenriegen anfeuern, bevor uns dann alle gemeinsam in das Festgetümmel stürzten und unsere Leistungen feierten.
Lukas Altermatt