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Jugend- und Sportleiter-Kurs

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Jugend- und Sportleiter-Kurs vom 1. – 6. Juli 2011


Bevor es für uns in die Sommerferien ging, besuchten Neville und ich den Jugend- und Sportkurs in Lausen. Der Schwerpunkt des Sportkurses war „Turnen“, wir übten uns also während des ganzen Kurses vor allem in den Bereichen Geräteturnen, Gymnastik, Leichtathletik und Spiel. Die Bereiche Leichtathletik und Spiel stellten für uns keine grössere Herausforderung dar, was man jedoch von den Bereichen Geräteturnen und Gymnastik nicht behaupten konnte. Aber dazu komme ich später.
Am Freitag, dem ersten Tag, stand das Kennenlernen auf dem Programm. Dies fand in der Form eines Spielturniers statt. Es gab verschiedene Minispiele und es wurden immer per Zufall neue Zweiergruppen erstellt. So lernten sich die Turnerinnen und Turner untereinander kennen, vor allem aber lernten auch die Leiter uns kennen. Dies war von Vorteil, da wir eine relativ grosse Gruppe waren (etwa 25 Turnerinnen und Turner). Nach dem Spielturnier ging es sogleich los mit dem Aufbau einer Musterlektion. Wir lernten die korrekte Unterteilung einer Lektion kennen, sowie auch neue Kernelemente. Am Abend wurde uns allen ein Sportthema abgegeben. Denn für das erfolgreiche bestehen des Kurses, mussten wir am Ende des Kurses eine Lektion mit 8-14 jährigen Kinder leiten. Damit wir uns auch früh genug darauf vorbereiten konnten, wurde das Thema möglichst früh kommuniziert. Um 21.00 Uhr war der erste Tag für uns vorbei.
Um 07.30 Uhr ging es am Samstag weiter. Zuoberst auf dem Plan standen die verschiedenen Orientierungstests. Man wollte schliesslich sicherstellen, dass wir körperlich auch etwas leisten können. Nach den Orientierungstests ging es weiter mit diversen Theorielektionen gefolgt von Gymnastik. Um 21.00 Uhr durften wir (bereits mit Muskelkater) nach Hause gehen.
Der Sonntag war gespickt mit verschiedenen Sportarten. Egal ob Geräteturnen, Weitsprung, Stabhochsprung, Gymnastik oder Basketball, es war für jeden etwas dabei. Völlig erschöpft ging es dieses mal bereits um 19.30 Uhr nach Hause.
Am Montag ging es den meisten physisch gesehen sehr viel besser, der Körper gewöhnte sich langsam an den erhöhten Rhythmus. Auch an diesem Tag wurde sehr viel Sport betrieben, es fand sogar ein interner Wettkampf in den Disziplinen Geräteturnen und Gymnastik statt. Bei diesem Wettkampf sah man ziemlich eindeutig, dass diese beiden Disziplinen noch sehr ungewohnt für Neville und mich waren. Auch wenn sich unserer Begeisterung vor allem bei den Gymnastikübungen in Grenzen hielt, hatten wir doch auch Spass dabei. Den Montagabend verbrachten wir mit einem sehr angenehmen Thema, der Sportmassage. Schliesslich mussten wir fit für den nächsten Tag sein, fanden doch dann die Theorieprüfung sowie unsere Prüfungslektionen statt.
Der Dienstag war für aller Turnerinnen und Turner wohl der wichtigste Tag des Kurses. Zuerst stand eine Theorieprüfung auf dem Programm, gefolgt von den verschiedenen Übungslektionen. Meine Lektion war sogleich auch die erste, was mich aber in keiner Hinsicht störte. Das Thema meiner Lektion war nämlich „Basketball mit Spezialisierung auf Korbwurf“. Ich hatte bei der Themenabgabe das Glück mehr oder weniger auf meiner Seite, denn Basketball wird auch bei uns im Training oft gespielt. Wie eine korrekte Lektion aussieht wusste ich also ungefähr. Trotzdem war es etwas ungewohnt, plötzlich mit 8-jährigen Kindern eine Lektion zu führen. Nichtsdestotrotz machte es mir sehr viel Spass, die Kinder waren nämlich voller Motivation dabei. Am Nachmittag war es dann Zeit für Nevilles Übungslektion. Er hatte mit dem Thema „Stabhochsprung“ sicher eines der schwierigeren gezogen. Wir wurden im Kurs aber sehr gut auf die einzelnen Sportarten eingestellt, dementsprechend gut lief auch Nevilles Lektion. Den Kindern war die Freude richtig ins Gesicht geschrieben, als sie von Neville mit dem Stab auf eine Matte geworfen wurden. Am Dienstagabend fand ein Grillplausch für uns alle statt. In Bennwil wurde bei einer Leiterin zuhause grilliert. Es fanden auch kleinere Spiele (wie eine Karaoke-Session) statt. Sogar eine Bar wurde aufgestellt. Wir konnten den Abend also mit einem kühlen Bier ausklingen lassen.
Am letzten Tag des Kurses trafen wir uns für einige immer noch viel zu früh, um 08.00 Uhr in der Turnhalle. Nachdem wir lernten wie wir spielerisch die Ausdauer trainieren kann, ging es am Nachmittag mit unserem Wunschthema los. Wir durften im Vorfeld auswählen, was für einer Aktivität wir am Nachmittag nachgehen wollten. Neville wählte Pistolenschiessen und ich Hornussen. Zu Guter letzt folgten die Qualifikationsgespräche. Mit Erleichterung nahmen wir zur Kenntnis, dass alle Turnerinnen und Turner den Kurs bestanden hatten. Um 18.00 hiess es dann Tschüss. Nachdem wir alle 6 Tage aufeinander gesessen waren, war es plötzlich komisch sich von den Anderen zu verabschieden. Der Kontakt wird aber sicherlich erhalten bleiben, wurden doch einige Natelnummern während des Kurses ausgetauscht.

Marc Eichenberger

Im Namen des TV Büren danke und gratuliere ich den beiden Turnern recht herzlich zum bestandenen J+S Kurs und zum Leiterbrevet. Es ist für unseren Verein sehr wichtig, dass wir immer gut geschulte Leiter für unseren Nachwuchs aber auch für unsere „ältere“ Generation einsetzten können, nur so kann man die Turnstunden auch richtig organisieren und zur Freude aller durchführen. Richtiges turnen lernen ist nicht leicht, mit geschulten Leitern wird die Fitness und Unfallprävention erreicht.
Nochmals vielen Dank an die zwei neuen und einen Dank an alle anderen bereits tätigen Leitern für ihren unermüdlichen Einsatz.


Armin Spicher TK C TV Büren


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